ERÖFFNUNGSGALA - PETER LÖSCHER MICHAEL PENDRY CHRISTIAN UDE

PETER LÖSCHER - MICHAEL PENDRY - CHRISTIAN UDE


SZ- DEZEMBER 2009

SZ -DEZEMBER 2009

FOCUS

Mutlimediainstallation | Windkratfanlage - München, Fröttmaning | 2009

BILD

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MÜNCHNER MERKUR

PRESSETEXT

Stern des Südens - Die größte rotierende Lichtinstallation der Moderne

Der Stern des Südens
eine Multimediainstallation von Michael Pendry

Ein neuer Stern am Münchener Himmel


München, 25. November 2009 - Dem Münchner Multimediakünstler Michael Pendry steht eine ganz besondere Projektionsfläche für seine Arbeit zur Verfügung: Ein Windrad, das er am 29. November 2009 zum Leuchten bringen wird.


Ein knapp 100 Meter hohes Windrad zu beleuchten, dürfte wohl für jeden Künstler eine besondere Herausforderung sein. Die drei Rotorblätter der Fröttmaninger Windkraftanlage werden mit nicht weniger als fast 9.000 LEDs der Siemens-Tochter Osram bestückt. Per Echtzeitanimation können sie so programmiert und angesteuert werden, dass in der Dunkelheit während der Vorweihnachtszeit ein Stern entsteht - der „Stern des Südens“.

Durch eine innovative Sensorik sind Helligkeit und Lichtintensität der Installation stufenlos dimm- und flexibel einstellbar. Das Lichtspiel strahlt über 30 Kilometer weit in die Ferne und besticht durch ruhige, fließende Bilder unter freiem Himmel. Der größte sich drehende Weihnachtsstern der Welt, neben der Allianz-Arena gelegen, reagiert auf die jeweilige Farbgebung des Stadions und zaubert ein einzigartiges Licht- und Farbspektakel an das Münchener Firmament. „Ziel ist es einen fruchtbaren Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft zu entwickeln“, sagt Pendry über die Intention des ambitionierten Projektes mit der Siemens AG und führt weiter aus: „Es geht aber auch um das kritische Thema der Globalisierung, der Verantwortung und Ethik, Urheberrechte und Energieverbrauch, und natürlich über die Chancen, die Kreative gerade in Zeiten der Krise haben.“ Der Kommunikations-Chef von Siemens, Stephan Heimbach, erklärt hierzu: „Wir wollen mit dieser innovativen Leucht-Installation unmittelbar vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen bewusst ein Zeichen setzen.“ „Grüne Innovationen beleuchten den Weg in eine bessere Zukunft“, sagt Siemens-Chef Peter Löscher.

Ein außergewöhnliches Projekt an einem außergewöhnlichen Ort. Aus den extremen baulichen Gegebenheiten resultieren ungeahnte Ergebnisse. Der deutsch-britische Künstler  Michael Pendry, Jahrgang 1974, bringt dafür alle Voraussetzungen mit. Er blickt auf eine  jahrelange Karriere als Designer und freier Künstler zurück. Pendry sorgte bereits für einzigartige Lichtinstallationen in den Kirchen St. Michael, St. Maximillian und St. Martin in München. Mal verwandelt er ein Kirchengewölbe in einen Wolkenhimmel, mal kreiert er ein fesselndes Ambiente zwischen Himmel und Hölle. Eines ist seinen Werken immer gemein. Sie sollen für Menschen aller Milieus zugängig sein. „Besonders wichtig ist es mir, Menschen zu erreichen, die eben nicht unbedingt unsere gängigen Kulturtempel, Galerien, Museen und Theater dieser Welt besuchen.“